Was bleibt,

wenn Erfolg keine Antwort mehr ist.

Vorwort

Eine Frau sitzt mir gegenüber. Sie hat es probiert, sagt sie. Bücher gelesen, Seminare belegt, Antworten gesammelt – aber nichts davon hat wirklich funktioniert. Dann, nach langem Schweigen: "Ich habe alles erreicht, was man erreichen kann. Warum fühlt es sich an wie nichts?"

Ich kenne diesen Satz. Auch das, was ihm vorausgeht: die Jahre, in denen man sich die Antwort erarbeiten will, so wie man alles andere im Leben erarbeitet hat. Ziel setzen. Weg finden. Durchziehen. Nur: Diese eine Antwort lässt sich nicht erzwingen. Ich habe es selbst durchlebt, bevor ich verstand ... was, nebenbei bemerkt, länger gedauert hat, als mir lieb war.

WAS BLEIBT ist aus Begegnungen entstanden ... aus Hunderten von Gesprächen, in denen Menschen, die nach außen längst alles erreicht hatten, mir ähnliche Fragen stellten, in immer neuen Worten. Die Geschichte, die du gleich liest, ist frei erfunden. Und doch nährt sie sich aus einer Realität, die sich in Hypnose-Sitzungen, in vertrauensvollen Gesprächen und auf meinem eigenen Weg immer wieder gezeigt hat.

Dies ist kein Buch, das jedem gefallen will. Wenn dich diese Szene ... die Frau, ihr Schweigen, ihre Frage ... kalt lässt, ist diese Geschichte vermutlich nichts für dich. Wenn dich darin etwas berührt, auch ohne dass du es benennen kannst, lies weiter.

Du wirst einem Mann begegnen, der lange fühlte, dass in seinem Leben etwas fehlte. Er hatte genauso endlos gelernt, diese Leere zu überhören. Bis er es eines Tages nicht mehr konnte. Mit dieser Erkenntnis bricht die Kontrolle weg, die ihm all die Jahre seine Erfolge gesichert hatte. Und dir begegnet eine Frau, die dreißig Jahre gewartet hat, bis sie eine Entscheidung trifft, die nichts mit Aufgeben zu tun hat, sondern mit dem genauen Gegenteil.

In meiner Praxis löse ich auf, wo ich kann. Hier nicht. Dieses Buch will Türen für neue Möglichkeiten öffnen. Ob du hindurchgehst, liegt nicht in meiner Hand.

Und noch etwas gehört zu diesem Buch: Zu Beginn hatte ich Bedenken, es zu schreiben. Fürchtete mich vor der Grenze, die ich darin überschreite ... die, wo der Verstand allein nicht weiterkommt, und man leicht als Spinnerin gilt. Dieser Zweifel ist verschwunden. Im Prozess des Schreibens ist mir klar geworden, dass es meine Angst war, die mich meiner Wahrheit und meiner Intuition näher gebracht hat.

Beim Schreiben hat mich ein Bild aus der Physik begleitet: Ein Teilchen trägt mehrere mögliche Zustände gleichzeitig in sich ... die Beobachtung entscheidet, welcher davon Wirklichkeit wird. So ergeht es auch dem Menschen: Er trägt viele Möglichkeiten in sich und erst durch seine bewusste Entscheidung entsteht Realität.

 

Was bleibt vom Menschen, wenn er alle seine Rollen, Erwartungen und Muster ablegt?

Das ist die Frage, um die dieser Roman kreist. Es geht nie nur um den einen Menschen, von dem man sich entfernt, oder den Umstand, der sich auflöst. Es hat zu tun mit dem, was man mit ihnen loslässt ... Gewissheiten, Kontrolle, Sicherheit ... eine Vergangenheit, mit der man sich identifiziert hat.

Was du zu verlieren fürchtest, ist selten das, was am Ende fehlt.

 

Wenn du bereit bist, das herauszufinden – dann beginnt hier deine Geschichte.

"Was Bleibt" Leseprobe ...
für dich,
wenn du bereit bist.

 

Hier sind die ersten Kapitel. Nimm dir die Zeit, die du brauchst.

Willst du weiterlesen?

Zwei weitere Kapitel warten auf dich - kostenlos, wie die ersten.

Trag dich ein, dann bekommst du sie direkt. Eine kurze Frage kommt noch, danach hörst du erst wieder von mir, wenn "Was Bleibt" erscheint. Wahrscheinlich im Oktober 2026. Nicht früher, nicht öfter.

Danke für dein Vertrauen!